Eric Evans
Schlüsselwerk: Domain-Driven Design: Tackling Complexity in the Heart of Software (2003)
Die prägende Idee
Abschnitt betitelt „Die prägende Idee“Ubiquitous Language. Nicht als Technik, sondern als Grundhaltung: Das System spricht die Sprache der Domäne — nicht die Sprache des Frameworks, nicht die Sprache der Datenbank.
Evans hat formalisiert, was gute Architekten intuitiv wussten: Wenn Entwickler und Fachexperten unterschiedliche Begriffe für dieselben Konzepte benutzen, liegt ein Modellierungsfehler vor.
Was in Projekten relevant wurde
Abschnitt betitelt „Was in Projekten relevant wurde“- Bounded Context als natürliche Grenze für Micro-Frontends. Jedes Remote spricht seine eigene Sprache — der ACL übersetzt.
- Aggregates als Transaktionsgrenzen. Nicht im Frontend, aber als konzeptuelles Modell dafür, warum bestimmte Zustandsänderungen zusammen gehören.
- Domain Events als Sprache für asynchrone Systemkommunikation.
Die praktische Lehre
Abschnitt betitelt „Die praktische Lehre“Wenn ein Team anfängt, Begriffe zu mischen — „Entity” hier, „Model” da, „DTO” als Domänenkonzept — ist das kein Stil-Problem. Es ist ein Zeichen für fehlende Sprache, und fehlende Sprache ist ein Zeichen für fehlendes Domänenverständnis.
Die Lösung ist nicht mehr Code. Es ist das Gespräch.