Wann reicht CRUD?
CRUD (Create, Read, Update, Delete) ist die richtige Wahl für viele Systeme. Es ist kein Kompromiss. Es ist eine bewusste Entscheidung.
Wann CRUD ausreicht
Abschnitt betitelt „Wann CRUD ausreicht“- Die Domäne ist dünn: Formulare, Listenansichten, Stammdatenpflege. Keine komplexen Invarianten, keine Domain-Events, keine tiefen Aggregat-Grenzen.
- Das Team ist klein: DDD-Overhead ohne DDD-Nutzen ist Overengineering.
- Die Anforderungen sind stabil: Wenn sich Geschäftsregeln selten ändern, lohnt sich die Flexibilitätsinvestition nicht.
- Der Zeithorizont ist kurz: Für kurzlebige Systeme ist Einfachheit ein Vorteil.
Warnsignale, dass CRUD nicht mehr reicht
Abschnitt betitelt „Warnsignale, dass CRUD nicht mehr reicht“- Validierungen werden komplexer und hängen von anderen Aggregaten ab
- Business-Regeln landen in SQL-Stored-Procedures oder API-Middleware
- Zustandsübergänge werden relevanter als Feldwerte
- Das Team diskutiert wiederholt über den richtigen Ort für Logik
Der Fehler
Abschnitt betitelt „Der Fehler“CRUD in einem System zu bauen, das eigentlich DDD braucht — und es dann nie zu ändern, weil Refactoring „keine Zeit hat”.
CRUD ist eine valide Architekturentscheidung, keine Ausrede. Aber sie muss eine Entscheidung sein — nicht die Abwesenheit einer.