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Wann DDD im Frontend?

DDD im Frontend macht Sinn, wenn die Domänenkomplexität hoch genug ist, dass eine klare Sprache und klare Grenzen mehr wert sind als die Einfachheit eines direkten API-Mappings.

  • Reichhaltige Domänenlogik: Validierungen, Berechnungen, Zustandsübergänge, die nicht trivial sind.
  • Geteilte Sprache zwischen Team und Domain-Experten: Wenn Entwickler und Fachexperten mit denselben Begriffen reden, ist Ubiquitous Language möglich.
  • Mehrere Teams / Module: Klare Bounded Contexts verhindern ungewollte Kopplung.
  • Langlebiges System: Die Investition in saubere Domänenmodellierung zahlt sich über Zeit aus.
  • Layertrennung: Präsentation → Domain → Infrastruktur (kein direktes HTTP in Komponenten)
  • ViewModels statt DTOs: Die Domänenschicht übersetzt API-Strukturen in Domänenobjekte
  • Facades als Applikationsschicht: Use-Cases werden durch Facades orchestriert
  • Stores für Domänenzustand: NgRx Signal Store als Domänen-State-Container

DDD im Frontend ist keine Entschuldigung für überkomplexe Infrastruktur in einfachen Fällen. Ein CRUD-Formular für Stammdaten braucht keinen Aggregate Root.