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Agentic Flows

Agentic Flows — autonome LLM-Ketten, die Tools aufrufen, Entscheidungen treffen, mehrschrittige Aufgaben durchführen — sind kein Science-Fiction mehr. Sie sind auch keine Lösung für alles.

  • Code-Generierung mit Kontext: Ein LLM-Agent, der das gesamte Repository kennt, kann sinnvollen Code generieren, der zur Architektur passt.
  • Review-Workflows: Automatische Code-Reviews als erster Filter — nicht als Ersatz, sondern als Beschleuniger.
  • Dokumentations-Drafts: Strukturierte Ausgabe aus Code-Analyse.
  • Architektur-Entscheidungen treffen ohne menschliche Validierung
  • Mit schlecht definierten Anforderungen umgehen
  • Konsistent bleiben über sehr lange Kontexte

Tool-Design ist entscheidend: Ein LLM-Agent ist so gut wie die Tools, die er aufrufen kann. Schlecht designte Tool-APIs produzieren schlechte Agent-Outputs.

Determinismus vs. Kreativität: Für reproduzierbare Ergebnisse braucht man niedrige Temperature, klare Prompts, strenge Schemata. Für explorative Nutzung das Gegenteil.

Human-in-the-Loop: Kein autonomer Deployment-Trigger ohne Validierungsschritt. Agentic heißt nicht unkontrolliert.

Claude Code als primäres Entwicklungswerkzeug — nicht als Tool-Call-Wrapper, sondern als Partner im Architektur- und Implementierungsprozess.