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Wann SCS?

Ein Self-Contained System (SCS) ist eine Einheit aus UI, API, Service und Datenhaltung — alles unter einem Deployment-Dach. Es ist die Antwort auf die Frage: Wie weit gehen wir mit der Isolation?

  • Team-Autonomie als Ziel: Das Team kann end-to-end deployen, ohne andere Teams um Erlaubnis zu fragen.
  • Domänen-Isolation: Die Domäne (Tasks, Members, Dashboard) ist klar abgegrenzt und hat wenig Cross-Domain-Interaktion.
  • Unterschiedliche Entwicklungs-Geschwindigkeiten: Manche Domänen ändern sich täglich, andere monatlich. SCS entkoppelt diese Zyklen.
  • Infrastruktur-Overhead: Jedes SCS braucht eigene Datenbank, eigene Message-Queue-Konfiguration, eigenes Keycloak-Realm oder -Client.
  • Cross-SCS-Workflows: Wenn Use-Cases SCS-übergreifend sind, braucht man Choreographie oder Orchestrierung.
  • Shared State: Auth-Kontext, Benachrichtigungen, globale Einstellungen — irgendwer muss diese Querschnitt-Themen lösen.

SCS enthält das Frontend. Microservices (ohne SCS-Konzept) trennen Frontend und Backend separat. SCS ist die radikalere Isolation — mit dem Vorteil, dass UI und Backend derselben Domäne zusammen entwickelt und deployed werden.

6 SCS (Tasks, Todos, Members Directory, Dashboard, Project Assessment, Activity Stream) + Host-Shell. Jedes SCS eigene Remote-App, eigene API, eigener Service.