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Martin Fowler

Schlüsselwerke: Refactoring (1999, 2018), Patterns of Enterprise Application Architecture (2002), UML Distilled, diverse Bliki-Artikel

Fowler hat der Softwareentwicklung eine gemeinsame Sprache gegeben. Patterns, Anti-Patterns, Refactoring-Techniken — viele Konzepte, die heute selbstverständlich klingen, hat Fowler benannt und formalisiert.

Sein Bliki (Weblog + Wiki) ist eine der dichtesten Quellen für Architektur-Heuristiken. Kein Pathos, keine Dogmen — nur präzise formulierte Beobachtungen.

  • Feature Toggles als Deployment-Strategie: Code deployen, ohne es zu aktivieren. Separation von Deployment und Release.
  • Event Sourcing als Alternative zu CRUD für auditierbare Systeme.
  • Strangler Fig Application (mit Newman): Schrittweise Migration statt Big Bang.
  • Presentation Domain Data Layering: Klare Trennung, die Fowler populär gemacht hat.

Fowler ist kein Dogmatiker. Sein Rat ist immer kontextuell: „Es kommt darauf an.” Die Fähigkeit, „es kommt darauf an” mit konkreten Kriterien zu füllen, ist das, was er vermittelt.